| Schroten | |
| In der Schrotmühle werden die noch ganzen
Malzkörner gemahlen und im Schrotkasten aufgefangen. Hierbei ist es wichtig,
dass die das Korn umhüllende Spelze nicht zu stark zerkleinert wird,
damit die Hülle später beim Läutern der Maische noch als natürlicher
Filter genutzt werden kann.
Das innere Stärkekorn soll möglichst fein vermahlen sein, um beim Maischprozess
eine hohe Ausbeute
(Extrakt = Summe aller gelösten Stoffe in der Würze) erzielen zu können.
(Maische = Wasser-Malzschrot - Mischung) |
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| Sudhaus | |
| Im Sudhaus wird die so genannte Würze hergestellt. Dieser Prozess dauert ca. 8 Stunden und teilt sich auf in 4 Teilprozesse: | ![]() |
| >> Maischen | >> Läutern | >> Kochen | >> Kühlen | |
| Gärkeller | |
| Im Gärkeller wird der Würze, die Hefe zugesetzt. Nun setzt die Gärung ein: Aus dem vergärbaren Zucker der Würze entstehen Alkohol und Kohlensäure. Die Gärung mit untergäriger Hefe erfolgt bei Temperaturen zwischen 6 - 9 Grad in großen, kühlbaren Gärbottichen und dauert ca. 7 Tage. Der Großteil der untergärigen Hefe setzt sich dann am Bottichboden ab. Obergärige Hefe vergärt die Würze in ca. 3 - 4 Tagen bei 17 - 22 Grad und steigt nach der Gärung an die Bottichoberfläche. Die Hefe wird dann abgehoben oder mittels Überlaufschnabel in einer gekühlten Hefewanne aufgefangen. | ![]() |
| Lagerkeller | |
| Nach der Hauptgärung im Gärkeller wird das entstandene "Jungbier" in liegende Lagertanks bzw. in große stehende ZKL (Zylindrokonischer Lagertank) geschlaucht ("gepumpt") und hier noch ca. 5 - 6 Wochen bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt ( 0 bis -1 Grad C) gelagert. Dabei klärt sich das Bier, es wird CO² im Bier unter Druck angereichert und gelangt schließlich nach langer kalter Lagerung und entsprechender Aromabildung zur vollendeten Reife! | ![]() |
| Füllerei | |
| Bevor das Bier abgefüllt werden kann, muss es noch filtriert werden, damit es haltbar wird und einen feinen Glanz erhält. Dies geschieht in der Füllerei. Dabei werden die gereinigten und sterilen Flaschen mit einer Leistung von max. 11 000 Flaschen/Stunde gefüllt, mit Kronen- bzw. Schraubverschlüssen versehen, etikettiert und in 20er Kästen abgepackt. Dann wandern die Kästen auf langen Transportbändern ins Bierlager. | ![]() |
| Lager | |
| In der Lagerhalle wird das frisch abgefüllte Bier zwischengelagert und von hier aus beliefern wir unsere Kunden. Wenn Sie es wünschen bringen wir unsere Biere, direkt in Ihren Kühlschrank! | ![]() |
| Sudhaus - Maischen | |
| Hierbei wird das geschrotete Malz in der Sud- bzw. Maischpfanne mit Wasser eingemaischt (vermischt, pro kg Malzschrot ca. 4-5 Ltr. Wasser). Nach 2-3 Stunden Maischarbeit erhält man die Vorderwürze ("Malzzuckerwasser") mit ca. 15-16% Stammwürze (d.h. 15-16 kg gelöster Extrakt in 100 kg Würze). | ![]() |
| >> Maischen | >> Läutern | >> Kochen | >> Kühlen | |
| Sudhaus - Läutern | |
| Um die erhaltene Vorderwürze bzw. die Würze zu kochen, muss diese vorher noch von den Schrotrückständen (Treber) getrennt werden. Dies geschieht im Läuterbottich. Dabei durchläuft die Würze den Treberkuchen als Filterschicht und wird sofort in die Sudpfanne gepumpt. Nachdem die Vorderwürze abgelaufen ist, wird 3 mal mit heißem Wasser von ca. 78 Grad der Treberkuchen ausgelaugt, um den darin enthaltenen Extrakt noch zu gewinnen. (Extrakt = Summe aller gelösten Stoffe in der Würze, z.B. Malzzucker, Eiweißprodukte, Mineralstoffe, Bitterstoffe, Vitamine) | ![]() |
| >> Maischen | >> Läutern | >> Kochen | >> Kühlen | |
| Sudhaus - Kochen | |
| Um eine gewisse Bittere zu erhalten, muss die Würze mit Hopfen gekocht werden (Dauer ca. 70-80 Min). Dabei wird auch das überschüssige Wasser, das durch das Auswaschen der Treber in die Würze eingebracht wurde, wieder verdampft. So erhält man den gewünschten Stammwürzegehalt in der Ausschlagwürze (= fertige heiße Würze). Zusätzlich laufen beim Kochen noch eine Reihe andere Vorgänge ab: Die Sterilisierung der Würze Die Ausscheidung koagulierbarer (geringfähiger) Eiweißstoffe (in Form des so genannten "Bruches") Die Zunahme der Würzfarbe Das Ausdampfen flüchtiger Substanzen | ![]() |
| >> Maischen | >> Läutern | >> Kochen | >> Kühlen | |
| Sudhaus - Kühlen | |
| Damit nach dem Kochen, Hefe zugesetzt und die Gärung beginnen kann, muss die noch heiße Würze zuerst abgekühlt werden. Diese Abkühlung erfolgt mit einem Plattenkühler innerhalb von 60 Minuten, wobei die Würze von ca. 95 Grad auf 6 Grad abgekühlt wird. | ![]() |
| >> Maischen | >> Läutern | >> Kochen | >> Kühlen | |
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